Nachhaltige Unterstützung eines Seniorpferdes

Vor fünf Jahren wurde ich zu einem damals 21-jährigen Quarter Horse Wallach im Rahmen einer Rehatherapie nach einer Sehnenverletzung am Vorderbein hinzugezogen. Aufgrund seiner Vorgeschichte mit bereits bestehendem Sehnenschaden, einem Hufrollenbefund sowie diagnostiziertem Spat war schnell klar, dass es hier nicht nur um eine kurzfristige Rehabilitation, sondern um eine langfristige therapeutische Begleitung gehen würde.

In enger Absprache mit der Besitzerin entschieden wir uns für regelmäßige Behandlungen – zunächst monatlich, später im stabilen Verlauf alle sechs Wochen. Ziel war es, die Beweglichkeit bestmöglich zu erhalten, Kompensationsmuster frühzeitig zu erkennen und den Bewegungsapparat nachhaltig zu unterstützen.

Heute, fünf Jahre später, ist der Wallach 26 Jahre alt, wird weiterhin regelmäßig geritten und zeigt, wie wertvoll eine konsequente, individuell angepasste therapeutische Begleitung sein kann. Natürlich kann Therapie keine Diagnosen „wegzaubern“, aber sie kann entscheidend dazu beitragen, Lebensqualität, Bewegungsfreude und Nutzbarkeit über viele Jahre hinweg zu erhalten.

Ein schönes Beispiel dafür, dass auch ein Pferd mit mehreren orthopädischen Baustellen mit der richtigen Unterstützung lange aktiv und zufrieden bleiben kann.